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Kiefergelenkprobleme

Hierzu gehören die verschiedensten Krankheitsbilder wie Kiefergelenkknacken, -klemmen und -geräusche, Tinnitus (Ohrgeräusche) sowie Kopfschmerzen (migräneartige Zustände).

Grund hierfür sind sehr oft Bissanomalien («falsches Zusammenbeißen«). In der Zahnmedizin spielten die Kiefergelenke bisher eher eine untergeordnete Rolle. Zu Unrecht. Wie diffizil und grazil Kiefergelenke gebaut sind und funktionieren, können Sie leicht nachvollziehen. Probieren Sie es einfach mal selbst aus! Ca. 1 Zentimeter vor Ihren Gehörgängen spüren Sie die Gelenke. Jetzt machen Sie einfach mal ein paar Kaubewegungen. Sie stellen schnell fest wie bedeutend Gelenke für Ihren gesamten Kauapparat sind. Deshalb ist es entscheidend eine mögliche Dysfunktion und ihre Auswirkungen z.B. defekte Kronen, Brücken und Füllungen, rasch und eindeutig festzustellen.

Möglich ist das nur mit einer exakten Kiefergelenkvermessung, der sogenannten elektronischen Pantografie. Sie erhalten eine Messapparatur aufgesetzt welche die relevanten Messpunkte an Ihrem Kopf abtastet. Dabei werden Sie gebeten bestimmte Bewegungsabläufe zu wiederholen. Hierbei wird die aktuelle Situation, d.h. die Stellung der Kiefergelenke in Ruheposition und in Bewegung mit dem Computer vermessen und erfasst. Nach einer gründlichen Auswertung und Analyse der gesammelten Daten kann ein vorläufiger Therapieplan erstellt werden. Die erste Therapie erfolgt meist durch Schienen aus Kunststoff mit unterschiedlichem Einbissrelief.

Diese Schiene sollte nachts getragen werden, um die ersten Symptome zu beseitigen. Nach ein- bis mehrmonatiger Tragezeit muss dann entschieden werden, ob und wie weit die Bissanomalie durch prothetische oder kieferorthopädische Maßnahmen behoben werden kann. Nicht immer haben die genannten Probleme eine zahnbezogene Ursache – dies muss in Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten abgeklärt werden.

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